BMX ist die Abkürzung für Bicycle MotoCross. BMX bezeichnet eine in den USA entstandene Sportart, bei der Sportler auf einem 20″-Fahrrad
verschiedene Tricks oder Stunts ausführen. Da herkömmliche Fahrräder für diesen harten Einsatz eigentlich ungeeignet waren, entwickelte man statisch
stabilere Rahmen, behielt jedoch den hohen Lenker und das 20-Zoll-Felgenmaß bei. (Es gibt auch Bikes mit 24-Zoll-Rädern, die sog. BMX-Cruiser)
BMX-Räder haben keine Schaltung - die Übersetzung lässt sich nur durch Austauschen der Ritzel, der gesamten Nabe oder des Kettenblatts ändern.
Für die Unterdisziplin "Flatland" des BMX-Sportes - bei der Akrobatik am Rad auf flachem Boden stattfindet - wurden die sog. "Pegs", die
charakteristischen Verlängerungen der Radachsen entwickelt, sowie der „Freecoaster“, eine spezielle Art von Hinterradnabe, die es ermöglicht,
dass sich das Hinterrad auch rückwärts drehen kann, ohne die Bewegung über die Kette an die Kurbel weiterzugeben.
Ein weiteres typisches BMX-Merkmal ist der 360° Rotor, d.h. der Lenker des Fahrrades lässt sich um seine eigene Achse drehen.